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Keine Kriege und Unterstützung von Kriegen durch Deutschland! Friedensarbeit der DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg
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Aktuelles und Meinungen -
Aktuelles
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Kindersoldaten in Afrika werden zum töten gezwungen
Laut Terres des Hommes werden ca. 250.000 Kinder und Jugendliche als billige Soldaten in kämpfende Einheiten gezwungen. Ihnen werden systematisch und mit roher Gewalt, unterstützt mit Drogen, Gefühle ab trainiert, so dass sie zu den brutalsten Soldaten werden.
Einer dieser Kindersoldaten war Sylvere Ndayishimiye aus Burundi der heute mit 15 Jahren unter posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) leidet. Mit 13 Jahren wurde Sylvere von FNL-Rebellen dazu gezwungen mit ihnen zu ziehen und konnte erst nach 2 Jahren flüchten. In dieser Zeit hat er 35 Menschen getötet.
Die Geschichte von Sylvere Ndayishimiye als Kindersoldat und die Auswirkungen auf seiner Seele könnt Ihr bei Welt-Online lesen.
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Medien -
Musik
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Friedenssong-Talent-Wettbewerb der DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg
Die DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg freut sich, für 2012 einen Friedenssongwettbewerb auszuschreiben.
Ihr könnt alle dazu beitragen, dass der Friedenssongwettbewerb zu einem Erfolg wird, indem Ihr diese Info an alle potentielle Interessierte und Musiker, ob bekannt oder unbekannt, weiter verbreitet, damit sie von diesem Friedenssongwettbewerb erfahren.
Das Ziel des Friedenssong-Talent-Wettbewerb 2012 ist es, Friedenssongs aktiv zu fördern. Die Musik soll von Nachwuchskünstlern selbst komponiert und geschrieben sein. Thematisch sollten sich die Lieder mit den zahlreichen Facetten von Krieg und Frieden auseinandersetzen. Texte in Deutsch werden besser verstanden, grundsätzlich jedoch sind sämtliche Sprachen willkommen. Gewünscht werden Texte in der Muttersprache. Musikalisch gibt es keine Grenzen – erlaubt ist das gesamte Spektrum der populären Musik wie zum Beispiel Folk, Soul, Pop, Rock, Alternative, Hip Hop, Techno, Liedermacher etc.
Wir freuen uns, dass die populäre Kölner Rockband Brings (in der übrigens drei Kriegsdienstverweigerer spielen) spontan zugesagt hat, diesen Wettbewerb als Schirmherren zu unterstützen.
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Aktuelles und Meinungen -
Meinungen
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Angola - Kriegsschiffe für strategische Partnerschaft?
Rüstungsexporte aus Deutschland nach Angola
von Emanuel Matondo
Am 13. Juli 2011 hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Angola besucht. Tags zuvor war sie in Kenia; ihre kurze Afrikareise schloss sie in Nigeria ab, neben Angola das ölreichste Land des Kontinents. Zweck der Reise nach Angola war der Ausbau einer „strategischen Partnerschaft“, für Berlin geht es auch um den Zugang zur Energie und Rohstoffen. In der ansonsten eher unspektakulären Reise beherrschte ein Projekt die Schlagzeilen: Der Verkauf von Marineschiffen von der Lürssen-Werft in Bremen, deren Chef mit einer zehnköpfigen Wirtschaftsdelegation Merkel begleitete. Handelt es sich nur um Patrouillenboote oder um ein Rüstungsgeschäft wie beim Panzer-Deal mit Saudi Arabien? Deutsche Rüstungsgüter werden jedenfalls schon länger nach Angola geliefert.
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Wer hat den Irakkrieg gewonnen?
Jetzt, wo die Truppen in die USA heimkommen, ist es Zeit, die Kosten zu berechnen.
von Eric S. Margolis
Im Oktober 2002 schrieb ich für die erste Nummer von The American Conservative eine Analyse des bevorstehenden Irakkrieges unter dem Titel „Der Weg in den Wahnwitz.“
Ich bemerkte: „Ein Krieg, der keine klaren politischen Vorgaben erreichen kann, ist bloß eine Übung in Gewalt und Zwecklosigkeit.“ In den 14 Konflikten, aus denen ich als Kriegskorrespondent berichtet habe, habe ich eine Menge über Gewalt und Zwecklosigkeit mitbekommen.
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USA - Pentagon verlangt stärkere Bombe für Angriff auf den Iran
Die 15-Tonnen Bunker-Buster-Bomben sollen in die unterirdischen Nuklearanlagen des Iran eindringen
von John Glaser
Das Pentagon hat befunden, dass seine größte konventionelle Bombe nicht ausreicht, die unterirdischen Urananreicherungsanlagen des Iran zu zerstören, und gab Anstrengungen in Auftrag, diese Bombe noch stärker zu machen.
Die 15-Tonnen „Bunker-Buster“-Bombe („Bunkerbrecher“) war entwickelt worden, um in tief eingegrabene Ziele wie etwa einige der iranischen Atomanlagen einzudringen. Aufgrund von Tests kam das Pentagon allerdings zur Annahme, dass sie diese Anlagen nicht gänzlich zerstören könne, daher stellte es diesen Monat geheim einen Antrag an den Kongress, zusätzliche Mittel zum Bau einer größeren, noch zerstörerischeren Bombe zur Verfügung zu stellen.
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USA - Die Würde von Leichen
von Robert C. Koehler
Die Zivilisation hat es noch nicht zu einer moralischen Grenze hinsichtlich der Heiligkeit des Lebens an sich gebracht, aber weil sie das menschliche Verhalten irgendwie eingrenzen muss, hat sie wenigstens Stellung bezogen zur Würde von Leichen.
Es ist ok, deinen Feind zu töten, aber nicht ok, auf ihn zu urinieren, zumindest nicht, nachdem er tot ist.
Es war fast so, als ob im Krieg, wo nichts heilig ist außer der Vormacht der Stärke – der überlegenen – das der Punkt ist, an dem die Macht endet und die Menschlichkeit beginnt: Du musst den toten Körper deines Feindes respektieren. Genauso steht es im Militärstrafgesetz.
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Aktuelles und Meinungen -
Aktuelles
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In Syrien ist Vermittlung angesagt - nicht Drohung oder Scharfmacherei!
von Christof Grosse, Sprecher von pax christi-Kommission Friedenspolitik Als Mitglieder der Kommission Friedenspolitik der katholischen Friedensbewegung pax christi verfolgen wir die anhaltende Eskalation des Konflikts in Syrien zwischen dem Regime Baschar al Assads und der Protestbewegung mit Entsetzen und Besorgnis.
Abermals droht eine im Umfeld der arabischen Rebellion 2011 zunächst hoffnungsvoll in Gang gekommene Bewegung des gewaltfreien Widerstands gegen ein autoritäres Regime in einen Bürgerkrieg umzuschlagen.
Lange mag das massenmedial vermittelte Bild brachialer staatlicher Repressionsgewalt gegen wehrlose Demonstrant/innen weitgehend zutreffend gewesen sein. Inzwischen setzen aber auch Regimegegner Maschinengewehre und Raketen ein und provozieren damit ein noch brutaleres Zuschlagen der „Sicherheitskräfte“.
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Palästina-Israel
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Israel - Der gestohlene Krieg
von Uri Avnery
GIBT ES keine Grenze für die Niederträchtigkeit der Hamas ? Anscheinend nicht.
In dieser Woche tat sie etwas nahezu Unverzeihliches.
Sie stahl einen Krieg.
SEIT EINIGEN Wochen hat unser fast neuer Generalstabschef Benny Gantz bei fast jeder möglichen Gelegenheit verkündet, ein neuer Krieg gegen den Gazastreifen sei unvermeidbar. Mehrere Kommandeure der Truppen rund um den Gazastreifen haben diese schlimme Voraussage wiederholt wie auch ihre Anhänger, die sogenannten Militärkommentatoren.
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Gedanken zum Frieden -
Friedens-Aufsätze
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Gewaltlosigkeit im 21. Jahrhundert
Herausforderungen und Möglichkeiten
von Arun Gandhi
Gewaltlosigkeit als Streben nach Wahrheit
Blicken wir zurück auf die erste Herausforderung, die Mohandas Karamchand Gandhi bei der Entwicklung seiner Philosophie der Gewaltlosigkeit in Südafrika hatte: Damals suchte er nach einem geeigneten Begriff, um seine Philosophie zu beschreiben, konnte jedoch keinen finden. »Passiver Widerstand« und »ziviler Ungehorsam« eigneten sich nicht, denn die Bewegung habe, so Gandhi, nichts Passives oder Ungehorsames. Er bot schließlich eine Belohnung für denjenigen, der ihm einen positiven englischen Ausdruck anbieten könnte, um das zu beschrieben, was er im Sinn hatte. Doch leider konnte es niemand.
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Meinungen
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Bombige Geschäfte
von Wolfgang Schwarz
Der Export von Kriegswaffen erhöhte sich 2010 gegenüber 2009 von 1,3 auf 2,4 Milliarden Euro und damit immerhin um rund 85 Prozent. Das ist eine Steigerungsrate, von der andere bundesdeutsche Exportbranchen trotz ebenfalls glänzender Geschäfte nur träumen können. Fast die Hälfte der deutschen Rüstungsexporte entfiel 2010 wiederum auf Kriegsschiffe; geliefert wurden aber auch Kampfflugzeuge, Granatwerfer, Tausende von Handfeuerwaffen und anderes mehr. Die jährlich für den US Kongress erstellte Studie Conventional Arms Transfer to Developing Nations, die Deutschland als Waffenexporteur für 2010 weltweit auf Rang drei nach den USA und Russland setzte, summiert in ihrer Ausgabe 2003 – 2010 die deutschen Lieferungen an Staaten, die nicht der EU oder der NATO angehören oder letzterer gleichgestellt sind, für 2010 auf immerhin 500 Millionen Euro.
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Aktuelles und Meinungen -
Palästina-Israel
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Israel - Besatzung, Demokratie und Recht
Zum Umgang der israelischen Justiz mit dem Völkerrecht
von Norman Paech
Wenn die deutschen Medien nur einen Bruchteil des Aufwandes auf brächten, mit dem sie versuchen den Libyen-Krieg der NATO zu rechtfertigen, um über den täglichen Krieg in den von Israel besetzten Gebieten zu berichten, bräuchten sie lediglich aus den wöchentlichen Reports des UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (UNOCHA) zu zitieren. So könnte man aus den Meldungen der dritten Woche im November 2011 z.B. eine Ahnung erlangen, unter welchen Bedingungen die Palästinenser derzeit zu leben haben:
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