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Friedens-Sprüche

 

Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden. Bertha von Suttner (1843-1914)

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Keine Kriege und Unterstützung von Kriegen durch Deutschland! . . . . . . . . . . Friedensarbeit der DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg
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Aktuelles und Meinungen - Meinungen

Der Kolonialismus hat nie aufgehört, er geht weiter mit anderen Mitteln

von George Monbiot (USA)


Es wird gesagt, dass die Verurteilung des früheren Präsidenten von Liberia Charles Taylor eine unmissverständliche Botschaft an die derzeitigen Führer gesendet hat: ein hohes Amt verleiht keine Immunität. Eigentlich wurden zwei Botschaften gesendet: wenn ihr ein kleines, schwaches Land führt, könnt ihr mit der vollen Gewalt des Internationalen Rechts rechnen. Wenn ihr ein mächtiges Land führt, habt ihr nichts zu befürchten.

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Aktuelles und Meinungen - Palästina-Israel

Zusammenstellungen zum Israel-Iran-Konflikt

von Siegfried Ullmann

Liebe Friedensfreunde, Nahost-Interessierte und Israel-Unterstützer,

 

in meinem vorherigen Artikel hatte ich die verfälschten Aussagen des iranischen Ministerpräsidenten Ahmadinedschad, die immer wieder zur Rechtfertigung eines israelischen Angriffs auf den Iran verwendet werden, angesprochen. Daraufhin erhielt ich den beigefügten Artikel "Ahmadinedschad und die Sache mit der Landkarte", in dem der richtige Wortlaut des Zitats und der Zusammenhang seiner Entstehung dargestellt wird. Entsprechend der amtlichen Übersetzung des Deutschen Bundestages hat Ahmadinedschad gesagt, „das Regime, das Jerusalem besetzt hält, müsse aus den Analen der Geschichte getilgt werden“ – so wie die Regimes des Schah, der Sowjetunion und Saddams (s. auch Bericht von Jürgen Todenhöfer -  „Auf der Suche nach der Bombe“.

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Aktuelles und Meinungen - Aktuelles

Internationale Fahrradaktion "Global Zero Now"am 28. Mai in Erftstadt-Lechenich

von Hanna und Helmut Jaskolski

Mit einer Fahrradtour vor und nach dem NATO-Gipfel in Chicago am 21./22. Mai 2012 will die Aktion «Global Zero Now», vom 17. Mai bis 04. Juni 2012, aktiv und kreativ für Atomwaffenfreiheit eintreten. Sie radeln zum Oberkommando der US-Streitkräfte (EUCOM) in Stuttgart-Vaihingen, zu drei Atomwaffenstandorten in Europa und nach Brüssel zum NATO-Hauptquartier.

Am Pfingstmontag, dem 28. Mai, treffen die Teilnehmer der Internationale Fahrradaktion "Global Zero Now" nachmittags ca. 17:00 Uhr in Erftstadt-Lechenich ein, wo sie am Marktplatz mit Musik empfangen werden. Einige von unserer Gruppe werden auch da sein und sie empfangen.

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Medien - Musik

Werbematerial für den Friedenssong-Wettbewerb

Für den Friedenssong-Wettbewerb hat Frans Valenta eine Reihe von Werbematerialien entwickelt und uns frei zur Verfügung gestellt. Mit diesem Werbematerial wollen wir viele Menschen erreichen, vor allem Musiker und Nachwuchsmusiker, die angeregt werden sollen bei dem Friedenssong-Wettbewerb mit zu machen. Unsere Vorbereitungen laufen gut an. Einige Unterstützer konnten bereits gewonnen werden, so u.a. das Schulamt von Bonn, der Landesmusikrat NRW, die Gewerkschaft Verdi NRW Süd und die DFG-VK Köln. Als nächstes müssen noch Jurrymitglieder für den Wettbewerb gefunden und angesprochen werden. Die ersten Anfragen laufen bereits und wir sind gespannt auf die Antworten. Hier findet Ihr den Friedenssong-Wettbewerb Flyer.pdf zum herunterladen.

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Medien - Audio

Verseuchtes Paradies - Die NATO als Umweltsünder

von Aureliana Sorrento

Der SWR2 hat eine interessante Radiosendung zu Uranmunition über die Insel Sardinien gesendet. Hier liegt der größte Schiess- und Übungsplatz der NATO in Europa: Salto di Quirra. Zehn Jahre lang protestierte die sardische Bevölkerung gegen die militärische Präsenz. Eine ungewöhnlich hohe Krebsrate unter Soldaten und Bewohnern in den umliegender Dörfer und Missbildungen unter den Schafen, die in der Nähe des Schießplatzes weiden, ließ vermuten, dass auf dem Gelände giftige und krebserregende Substanzen zum Einsatz kamen. Nun haben die Ermittlungen eines mutigen Staatsanwalts das Ausmaß der Umweltkatastrophe ans Licht gebracht. Es zeigt sich immer wieder: Die Armeen und Waffenproduzenten sind einer der größten Umweltsünder auf unserem Planeten. Sie nehmen die Verseuchungen der Umwelt mit Uranmunition und anderen gefährlichen Stoffen in Kauf. Es wird wenig Rücksicht auf die Bevölkerung und selbst den dienenden Soldaten genommen. Die Gefahren werden immer verharmlost dargestellt bzw. bestritten und Kritiker werden verunglimpft. Hier ist der Link zur Sendung.

 
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Medien - Musik



Friedenssong-Wettbewerb der DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg

Die DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg freut sich, für 2012 einen Friedenssongwettbewerb auszuschreiben.

Ihr könnt alle dazu beitragen, dass der Friedenssongwettbewerb zu einem Erfolg wird, indem Ihr diese Info an alle potentielle Interessierte und Musiker, ob bekannt oder unbekannt, weiter verbreitet, damit sie von diesem Friedenssongwettbewerb erfahren.

Das Ziel des Friedenssong-Wettbewerb 2012 ist es, Friedenslieder aktiv zu fördern. Die Musik soll von Nachwuchskünstlern selbst komponiert und geschrieben sein. Thematisch sollten sich die Lieder mit den zahlreichen Facetten von Krieg und Frieden auseinandersetzen. Texte in deutsch werden besser verstanden, grundsätzlich jedoch sind sämtliche Sprachen willkommen. Gewünscht werden Texte in der Muttersprache. Musikalisch gibt es keine Grenzen – erlaubt ist das gesamte Spektrum der populären Musik wie zum Beispiel Folk, Soul, Pop, Rock, Alternative, Hip Hop, Techno, Liedermacher etc.

Wir freuen uns, dass die populäre Kölner Rockband Brings (in der übrigens drei Kriegsdienstverweigerer spielen) spontan zugesagt hat, diesen Wettbewerb als Schirmherren zu unterstützen.

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Aktuelles und Meinungen - Meinungen

Washington führt die Welt in die Gesetzlosigkeit

von Paul Craig Roberts (USA)


Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika gibt vor, sich an den Rechtsstaat zu halten, die Menschenrechte zu respektieren und ihren Bürgern Freiheit und Demokratie zu bieten. Washingtons Anspruch und die unverblümte Realität stehen sich diametral gegenüber.


Vertreter der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika kritisieren routinemäßig andere Regierungen, diese seien undemokratisch und verletzten die Menschenrechte. Kein Land außer Israel schickt allerdings Bomben, Raketen und Drohnen in souveräne Länder, um Menschen und deren Zivilbevölkerung zu ermorden. Die Foltergefängnisse von Abu Ghraib, Guantánamo und die geheimen Gefängnisse der CIA sind der Beitrag der Bush-/Obamaregimes zu den Menschenrechten.


Washington verletzt die Menschenrechte seiner eigenen Bürger. Washington hat die in der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika garantierten bürgerlichen Rechte aufgehoben und seine Absicht erklärt, Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika unbefristet ohne rechtsstaatliches Verfahren einzusperren. Präsident Obama hat bekannt gemacht, dass er aus eigenem Ermessen Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika umbringen kann, die er für eine Bedrohung der Vereinigten Staaten von Amerika hält.

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Aktuelles und Meinungen - Palästina-Israel

Die Ablenkung von den israelischen Massenvernichtungswaffen und der Einfluss der Israellobby

von Siegfried Ullmann

Liebe Friedensfreunde, Nahost-Interessierte und Israel-Unterstützer,

 

das kleine Prosa-Gedicht des Günter Grass hat ja viel Staub aufgewirbelt. Es ist der Staub des Unrechts, wie Erich Fried in "Trockene Gedichte" schrieb. Erschreckend waren die Reaktionen in der deutschen Presse, die sich weitgehend auf persönliche Verunglimpfungen beschränkten und mit gefälschten Zitaten des iranischen Ministerpräsidenten argumentierten. Ahmadinedschad hat nie gesagt, dass Israel von der Landkarte verschwinden müsse, sondern das zionistische Regime, also die israelische Regierung, müsse verschwinden. Hierzu die Ausführungen von Georg Schramm, alias Oberst Sanftleben - Ahmadinejad-Rede. Er forderte also lediglich einen Regimewechsel für Israel, so wie der Westen einen Regimewechsel für den Iran fordert, wie auch viele Iraner. Hierauf hatte auch das  jüdische Friedenslager, das sich hinter Günter Grass stellte, hingewiesen, was aber vollkommen ignoriert wurde.

 

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Aktuelles und Meinungen - Meinungen

Die Alchemie des Verzeihens

von Robert C. Koehler (USA)

„Fünfzehn Männer schlugen uns und vergewaltigten uns,“ sagte die junge Frau. „Ich war zwölf. Einen der Männer kannte ich. Meinen Onkel. Ich sehe diesen Mann immer noch hier in der Gegend – wenn ich ihn sehe, dann habe ich Angst.“


Das war während des Bürgerkriegs in Sierra Leone, elf Jahren Hölle, die 2002 zu Ende ging, aber eigentlich nicht wirklich zu Ende ging, weil die Überlebenden, deren Kultur zerschlagen und deren Gemeinsinn gebrochen worden war, in einem Zustand anscheinend unüberbrückbaren Misstrauens untereinander verblieben waren. Über 50.000 Menschen kamen in diesem Krieg um ihr Leben. Viel mehr wurden verkrüppelt und entstellt, tausende Kinder wurden entführt und unter Todesqualen zu Kindersoldaten gemacht – zu Mördern. Das war der Krieg, in dem der Begriff „Blutdiamanten“ publik wurde.

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Aktuelles und Meinungen - Aktuelles

Eine Antwort aus der Friedensbewegung an Günter Grass

Die Kooperation für den Frieden, ein Zusammenschluss von deutschen Friedensorganisationen, nimmt zu der Diskussion über das Gedicht von Günter Grass Stellung. Sie antwortet mit den Worten von Andreas Buro, ebenfalls in Form eines Gedichtes, und ergänzt noch weitere Gefahren für den Weltfrieden, die Grass in seinem Gedicht nicht erwähnt habe. Die Friedensorganisationen fordern „ keine Politik, die zu einem Krieg im Iran-Konflikt führen kann“ und einen „ großen Wettbewerb ... um eine friedliche Lösung“.
Günter Grass habe „dazu beigetragen, diese Aufgabe wieder auf die Tagesordnung zu setzen“.

Eine Antwort aus der Friedensbewegung an Günter Grass

von Prof. Andreas Buro

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Aktuelles und Meinungen - Meinungen

Weltreiche damals und jetzt

von Paul Craig Roberts (USA)

Große Weltreiche wie das römische und britische waren parasitär. Die Reiche waren erfolgreich, da der Wert der Ressourcen und Reichtümer, die sie den eroberten Ländern entzogen, die Kosten für Eroberung und Beherrschung überstieg. Der Grund dafür, dass Rom sein Reich nicht in den Osten Deutschlands ausweitete, lag nicht in der militärischen Tapferkeit der germanischen Stämme, sondern in Roms Kalkulation, dass die Kosten für die Eroberung den Wert der gewinnbaren Ressourcen überstiegen.


Das römische Imperium ging zugrunde, weil die Römer Arbeitskräfte und Ressourcen in Bürgerkriegen erschöpften, die sie unter sich selbst um die Macht ausfochten. Das britische Empire ging baden, weil die Briten sich selbst im Kampf gegen Deutschland in zwei Weltkriegen übernahmen.

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