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Kategorie: Aktuelles

Lokales - Beueler Friedensinitiative überreicht buntes Friedensschiff für Bonn.

von Susanne Rohde und Dieter Riebe

Am Freitag, den 17.8.2012 wurde ein Modell des Kriegsschiffes "Bonn", das zukünftig als Versorgungsschiff für weit entfernte Kriegseinsätzen dienen soll, im Foyer des Stadthauses enthüllt. Wir aber meinen: ein buntes Friedensschiff mit dem Namen "Bonn" passt besser zu Bonn als das graue Militärschiff, das im vergangenen Jahr auf den Namen unserer Stadt getauft wurde.


Insgesamt protestierten ca. 20 bis 24 FriedensaktivistInnen wiederholt gegen den Namen "Bonn" für ein Kriegsschiff und die besonders exponierte zur Schaustellung eines Kriegsschiff im Foyer des Bonner Rathauses. Insbesondere die Friedensinitiative Bonn-Beuel macht ihren Protest dadurch deutlich, dass sie ein buntes Friedensschiff mit Namen "Bonn" dem OB Jürgen Nimptsch überreichten mit der Bitte, auch diesem Schiff einen angemessenen Platz zur Verfügung zu stellen. Das wurde Ihnen zugesagt und so hoffen wir alle, dass dieses bunte Schiff dann an die Tradition Bonns als Ort vieler großer und kleiner Friedensdemonstrationen erinnert und darauf hinweist, dass auch in Zukunft von Bonn aus Impulse für den Frieden durch das Engagement vieler Menschen ausgehen werden - von den vielen Friedensinitiativen bis zu unserem OB Jürgen Nimptsch als Mitglied der "Mayor Of Peace"!

"Wir lehnen Militäreinsätze, wie auch die Einsätze von Militärschiffe als Mittel der Politik ab, auch wenn sie als angeblich "rein humanitäre" Einsätze deklariert werden. Wir finden es auch skandalös, wenn in Zeiten, da es überall an Geld für wirklich humanitäre Zwecke fehlt, Spender 10.000 Euro für das Modell des Kriegsschiffes aufbringen (z.B. die Sparkasse 1.000 Euro)", so begründen Monique Prange, Susanne Rohde und Uwe Jakob-Schäfer die Aktion. "Wir hoffen, dass unser Friedensschiff mit seinen Losungen für Frieden und Abrüstung weltweit dauerhaft Platz im Stadthaus findet."

Auf der Webseite der Friedensinitiative Bonn-Beuel kann man einige Bilder über die Aktion sehen.

Bericht im General-Anzeiger