Aktuelles

Die Bonner Friedenstage
vom 1.09. bis 30.09.2017

Der Bonner-Friedenstag, rund um den UNO-Friedenstag (21.09.) wird wieder von Bonner Friedensorganisationen mit einem umfangreichem Programm gestaltet. Weltweit ist dieses Datum nun im jeden Jahr Anlass, über konkrete Möglichkeiten der Friedensförderung nachzudenken.

Für 24 Stunden sollen die Waffen bedingungslos ruhen! Diese Forderung beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 2001 und verband sie mit der Deklaration des 21. September zum Internationalen Friedenstag.  Angesichts andauernder kriegerischer Auseinandersetzungen in vielen Regionen der Erde, der Flucht von mehr als 60 Mio. Menschen aus ihrer Heimat und lebensbedrohlicher Not durch Ungerechtigkeit ist dies nötiger denn je.

Aktivisten setzen ein Zeichen gegen Atomwaffen und besetzen Atomwaffenbunker in Büchel

Eine internationale Gruppe von fünf Friedensaktivisten ist in der Nacht von Montag, den 17. Juli 2017 weit in den Fliegerhorst Büchel eingedrungen. Zum ersten Mal in der 21-jährigen Geschichte der Proteste gegen die dort stationierten US-amerikanischen thermonuklearen B61-Bomben, sind die Aktivisten auf einen der großen Bunker für Atomwaffen gestiegen. Nachdem sie zwei Außenzäune sowie anschließend zwei weitere Zäune aufgeschnitten hatten, die um den großen, mit Erde bedeckten Bunker stehen, saßen die fünf Aktivisten über eine Stunde unentdeckt auf dem Bunker.

Weiterlesen: http://www.ippnw.de/atomwaffen/atomwaffenfrei/artikel/de/aktivisten-setzen-ein-zeichen-gegen.html

Jubiläumsfahrt auf dem Friedensschiff am 22.09.2017

Wir feiern 10 Jahre Bonner Friedenstage 2007-2017, die im Rahmen der UNO-Friedenstag (21.09.) jedes Jahr in Bonn abgehalten werden. Dazu gibt es viele verschiedene Veranstaltungen, eine davon ist ist die Friedensschifffahrt von Bonn zum Friedensmuseum-Remagen.

*** Der aktuelle Flyer für die Friedensschiffahrt 2017 ist online. Sichern Sie sich jetzt Karten im Vorverkauf! ***

Gemeinsam mit dem Koordinationskreis Bonner Friedenstage laden die DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg und das Frauennetzwerk für Frieden e.V. alle friedliebenden Menschen herzlich ein, das 10-jährige Jubiläum der Bonner Friedenstage zu feiern (2007–2017), rheinisch perfekt haben wir die Zahl 11 erreicht!

Weitere Prozesse vorm Bonner Amtsgericht gegen Friedensaktivisten

Am 27. Juli, um 13:30 im Bonner Amtsgericht, Saal 2.08 (Eintritt frei), stehen wieder Friedensaktivsten vor Gericht, weil sie das Gelände des größten europäischen Truppenübungsplatzes GüZ bei Magdeburg betreten hatten.

Vorhang auf für den 2. Akt des Bonner Militärtheaters
Endlich! Es ist wieder soweit. Der 2. Akt des bekannten Dramas „der Soldat und sein Schiessplatz“ wird am 27.7 mit jetzt noch mehr Schauspieler*innen im Bonner Amstgericht, der neuen Spielstätte des Magdeburger Militärtheaters uraufgeführt.

Wir erinnern uns:
Im ersten Akt wurde dem in der Hauptrolle wirkenden Dieter R. vorgeworfen, auf dem Gefechtsübungszentrum bei Magdeburg einem der größten Truppenübungsplätze Europas, herumgelaufen zu sein.

Die Aufführung musste seinerzeit abgebrochen werden, da die in den Nebenrollen wirkenden Zeugen Haupt- und Stabsfeldwebel Zedler und Lieberknecht die falschen Texte aufsagten, und sich gar nicht dazu äußern konnten, wo und wie denn nun der Dieter R. auf das Gelände kam. Pech für den in einer weiteren Nebenrolle wirkenden Richter Fühling: An die ihm von der Regie zugedachten Rolle, den Hauptdarsteller zu verurteilen, war so nicht mehr zu denken.

Blumen für die Opfer von Hiroshima - Atomwaffen weltweit abschaffen

von Susanne Rohde

Am Sonntag, den 6. August 2017 um 18.00 Uhr findet wieder eine Kundgebung und Gedenken am Hiroshima-Mahnmal am Beueler Rheinufer (südlich der Kennedybrücke und gegenüber dem Brückenforum) statt.

Wie in den Vorjahren seit 1985 gibt es gute Gründe, zum Hiroshima-Mahnmal am Beueler Rheinufer zu kommen.

Da sind die in Büchel/Eifel gelagerten Atomwaffen. Sie werden allen früheren Erklärungen zum Trotz nicht abgeschafft, sondern durch modernisierte ersetzt und bleiben durch die Flieger der deutschen Luftwaffe im Rahmen der NATO - nuklearen Teilhabe Deutschland einsatzbereit. Auch in diesem Jahr ist Büchel Ort des Dauer-Protestes der Friedenskräfte.

Wir feiern am 10.06. den Bonner
Friedensprotesttag:Keinen Tag der Bundeswehr!

Wir freuen uns, dass die Bundeswehr, am 10.06.2017 nicht mehr auf dem Bonner Marktplatz erscheint.

Wir feiern stattdessen am Samstag, 10.06.2017 von 11:00 – 16:00 Uhr den

Bonner Friedensprotesttag: Keinen Tag der Bundeswehr!

auf dem Bonner Marktplatz vorm Rathaus

Es wird Infostände, Reden und ein Musikprogramm geben. Auftreten werden u.a.:

  • Blue Flower
  • Christian Hartmann
  • Ruth Küpper
  • Peter Parusel
  • Die P
  • Bastian Wadenpohl

Alle Bonnerinnen und Bonner sind herzlich eingeladen, mit uns zu feiern

Alle sind eingeladen mit zu feiern!

https://www.facebook.com/events/302499103529421

Kriegsdienstverweigerer brauchen Asyl

Connection e.V. zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung den 15.05.

von Rudi Friedrich und Franz Nadler

"Kriegsdienstverweigerer und Deserteure brauchen Asyl", so heute Franz Nadler vom Kriegsdienstverweigerungs-NetzwerkConnection e.V. "Die aktuellen Kriege zeigen, wie wichtig ein Schutz für all jene ist, die sich den Verbrechen entziehen."

"Das Bundesamt für Migration und deutsche Gerichte versuchen hingegen, die Hürden für eine Anerkennung immer höher zu legen", so ergänzte Rudi Friedrich von Connection e.V. "Das Urteil des OVG Münster, das einem syrischen Militärdienstentzieher vor wenigen Tagen Asyl versagte, ist dafür nur ein skandalöses Beispiel."

Beispiel Syrien: Das OVG Münster hatte 4. Mai 2017 einem syrischen Militärdienstentzieher den Flüchtlingsstatus versagt, da "es keine Erkenntnisse gebe, dass rückkehrende Asylbewerber wegen des Umstandes, dass sie sich durch Flucht dem Wehrdienst entzogen haben, vom syrischen Staat als politische Gegner angesehen und verfolgt würden." Es gelte, die Wehrdienstentziehung als solche im Interesse der Aufrechterhaltung der militärischen Schlagkraft des syrischen Staates zu bekämpfen. Zudem drohe dem Kläger keine Verwicklung in völkerrechtswidrige Kriegshandlungen. (14 A 2023/16.A)