Meinungen

Der alltägliche Krieg in unseren Köpfen

Teilen, Abwerten, Töten:
Wie man „Kopfkino“ und „falsche Filme“ stoppen und damit aus der Gewaltspirale aussteigen kann.

von Christiane Borowy

'Kennen Sie das? Sie fahren gerade Auto, jemand schneidet ihnen die Vorfahrt ab und zwingt Sie zur Vollbremsung, oder Sie fahren mit der Deutschen Bahn und ihr Zug bleibt kurz vor der Ankunft am Ziel im Nirgendwo mit der Begründung „Personenschaden“ stecken? Sie sind auf einem Friedenscamp und befinden sich plötzlich fassungslos in einer Debatte darum, wer der Bessere der Besseren ist, der Veganer oder der Vegetarier? Sie schreiben jemandem eine Email, und derjenige antwortet einfach nicht? Je nach Temperament schweigen Sie resigniert, oder ziehen sich zum Beispiel aus der Politik oder aus einer Beziehung zurück, damit Ruhe und Frieden herrscht. Doch in ihrem Inneren redet es unaufhörlich! Das, was im Inneren oft unbemerkt abläuft, steht dem, was wir im kriegerischen Weltgeschehen als Eintritt in die Gewaltspirale durch „Trennen, Abwerten, Töten“ (Ganser) wahrnehmen können, oft in Nichts nach! Wie kann man mit Achtsamkeit seinen inneren Eintritt in die Gewaltspirale stoppen?

Eine Hammergeschichte

Mir ist aus meiner Schulzeit ein Comic in Erinnerung geblieben, der sehr treffend, aber humorvoll beschreibt, was passieren kann, wenn man sich allein aufgrund von Vorurteil innerlich von einer Person trennt und die Beziehung gewaltsam beendet. Während meines Studiums begegnete mir die Geschichte dann bei Paul Watzlawick in seinem Buch „Anleitung zum Unglücklichsein“ erneut:

Nur Mut!

von Katrin McClean

Was wir noch heute von Stanley Milgram lernen können.
Ein Aufruf zum zivilen Ungehorsam.

Täglich arbeiten Millionen von Menschen in komplexen Zusammenhängen, die direkt oder mittelbar mit sozialen Ungerechtigkeiten einhergehen, zur Zerstörung unserer Umwelt beitragen oder in anderen Ländern Armut und Krieg herbeiführen. Dieselben Menschen sind ehrlich entsetzt über das Ausmaß der Umweltzerstörung, über weltweite Hungersnöte und die Brutalität von Kriegen, also über die Folgen ihres Handelns.

Wie ist es möglich, dass Menschen täglich auf eine Entwicklung hinarbeiten, bei der sie ihr eigenes und das Leben ihrer Kinder und Enkel riskieren? Und vor allem: Wie ließe sich das ändern? Durch einen politischen Massenaufstand mit starken politischen Führern? Aber lässt sich ein System, das (wie wir noch sehen werden) auf autoritäre Strukturen baut, dadurch ändern, dass man die Führung erneuert?

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ICAN-Studie „Don't bank on the Bomb“

Laut der ICAN-Studie „Don't bank on the Bomb“ finanzieren deutsche Kreditinstitute die Herstellung von Atomwaffen mit Milliardenbeträgen. Zehn deutsche Finanzdienstleister haben den Atomwaffen-Produzenten seit Januar 2014 insgesamt rund 10,37 Milliarden US-Dollar (8,41 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt. Spitzenreiter ist die Deutsche Bank mit 6,620 Mrd. Dollar, gefolgt von der Commerzbank mit 1,264 Mrd. Dollar und der Allianz mit 1,036 Mrd. Dollar.

60 Jahre Atomwaffen in Deutschland sind genug!

von der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“

UN-Atomwaffenverbot jetzt unterzeichnen!

In der Zeit der ersten großen Proteste in Deutschland gegen Atomwaffen billigte der Deutsche Bundestag am 25. März 1958 erstmalig mit der Stimmenmehrheit der CDU/CSU-Fraktion deren Stationierung. Am 26. März 2010 sprach sich der Bundestag einhellig für den Abzug der letzten 20 verbliebenen US- Atomwaffen aus, ohne dies in die Tat umzusetzen.

Seit dem 7. Juli 2017 gibt es Klarheit, wie wir den Gefahren dieser Massenvernichtungswaffen entgegentreten können: den Vertrag zum Verbot von Atomwaffen, den 122 Staaten der UNO beschlossen. Für dieses Engagement wurde die internationale Kampagne zur Abschaffung aller Atomwaffen ICAN, mit ihren fast 500 Partnern weltweit, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Dazu zählt auch die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ mit etwa 50 Trägerorganisationen, die IPPNW, Pax Christi und die Mayors for Peace/ Bürgermeister für den Frieden.

Bomben/Granaten aus abgereichertem Uran

Was die „Guten“ bis heute verheimlichen: Sie haben Bomben und Granaten aus abgereichertem Uran eingesetzt.

von Klaus-Dieter Kolenda

Der folgende Text möchte aus der Sicht eines Mediziners über den verheimlichten Einsatz von Uranwaffen in den jüngsten Kriegen des Westens informieren und soll darüber hinaus eine Würdigung des deutschen Arztes Prof. Siegwart-Horst Günther sein. Dieser hat mehrere Jahrzehnte im Nahen und Mittleren Osten als Hochschullehrer gewirkt und war der Erste, der über den Einsatz dieser Massenvernichtungswaffen und ihre Folgen im Irak, aber auch in Bosnien, Serbien und im Kosovo, die Öffentlichkeit unterrichtet hat.

Publiziert auf Free21 am 11.12.2017, 23:35 Uhr, von Klaus-Dieter Kolenda auf www.nachdenkseiten.de, Lizenz: Klaus-Dieter Kolenda

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siehe auch den Film: "Deadly Dust" von Frieder Wagner - Arte 2006

 

Die Propaganda-Matrix

von Swiss Propaganda Research

Ohne Propaganda, die heute in fast allen offiziellen Medien, den Mainstream-Medien zu erkennen ist, ist die Politik z.B. die Ausbeutung und Gewalt gegen andere Länder, nicht möglich. Die Propaganda, die gutes vorgibt, aber tatsächlich schlechtes kaschiert, dient der Verschleierung der tatsächlichen Absichten. Die Absicht ist Ausbeutung und Gewinnstreben durch Machtausübung, auf Kosten der Bevölkerungen. Bist du nicht willig, so gebrauche ich Gewalt. Alle Mittel werden ohne Skrupel für die Durchsetzung der Vormachtstellung bzw. der Dominanz, angewendet. Dazu gehören Lügen, verdeckte Geheimoperationen, Kriege, Betrug, Schaffung von Abhängigkeiten, Bestechung, Drohung usw.. Es sind alles Vorgehensweisen die wir im zivilen Leben als unerwünscht bzw. als Verbrechen ablehnen und Sanktionieren. Was ist eine Demokratie wert, wenn wir als Bürgerinnen und Bürger es zulassen, dass der Staat sich das Recht heraus nimmt, im Umgang mit anderen Völkern, sich gegen Recht und Humanismus zu entscheiden?

Nein zur Großen Koalition – Aufrüstungsvorhaben verhindern!

Aufruf der Oberhausener Friedensinitiative an die Mitglieder der SPD

Die Oberhausener Friedensinitiative appelliert an alle SPD-Mitglieder, im laufenden Mitgliederentscheid gegen die Große Koalition zu stimmen. „Wir sind davon überzeugt“, so Brigitte Köjer, Sprecherin der Friedensinitiative, „dass die im Koalitionsvertrag enthaltenen Aufrüstungsprojekte eine ohnehin schon gefährlich aus den Fugen geratene Welt noch gefährlicher machen.“ Außerdem breche die SPD mit diesem Koalitionsvertrag ihre Wahlversprechen.