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Kategorie: Meinungen

Jeder ist mit seinen Möglichkeiten, die Welt zum Positiven zu verändern, in der Verantwortung.

von Dieter Riebe

Seit es die Massenvernichtungsmittel wie Atombomben gibt, sind wir alle ständig unmittelbar bis auf das Äußerste gefährdet. Doch brauchen wir uns auch nichts vor zu machen. Auch ein großer konventioneller Krieg würde eine totale Vernichtung unserer modernen Welt bedeuten. Unsere Vernichtung können wir BürgerInnen aber nur vor dem Krieg verhindern. Wenn ein Krieg begonnen hat, haben wir keine Möglichkeiten mehr, etwas gegen unserer eigenen Vernichtung zu tun, dann wird der Krieg unser aller Wohlstand und Leben zerstören.


Das Damoklesschwert Krieg wird in der Bevölkerung allgemein gerne verdrängt, deshalb müssen wir immer wieder und unablässig auf die Gefahr aufmerksam machen. Unser aller zukünftiges Überleben wird davon abhängen, dass die Menschheit den Krieg abschafft. Das ist den meisten Menschen nicht bewusst und wir sind, auch jetzt, in ständiger Gefahr, dass ein Atom-Krieg bei uns beginnt. Die allermeisten verdrängen die Tatsache der möglichen, unmittelbaren Vernichtung. Sie geben vor, in dieser Frage den Politikern voll zu vertrauen, dass kein Krieg zwischen den entwickelten Ländern entstehen wird. Dieses vorgebliche Vertrauen in die Politiker ist umso verwunderlicher, weil die meisten Menschen den Politikern ansonsten wenig Vertrauen entgegen bringen.

Die Menschen verhalten sich in der Frage eines möglichen, vernichtenden Krieges nach dem Prinzip, was nicht sein darf, wird auch nicht geschehen. In diesem Zusammenhang fallen mir die drei Affen ein: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Doch wir sehen hin, wir wollen die Lethargie der Bevölkerung aufbrechen und aufrütteln.

Wir, die gegen die ständige Kriegsgefahr aufmerksam machen, können unseren Kindern dann wenigstens sagen, dass wir etwas gegen die ständigen Kriegsvorbereitungen getan haben und würden nicht einfach behaupten, wir hätten von nichts gewusst. Doch ist dies nicht wirklich ein Trost.

Wir sind aber guter Hoffnung, gemeinsam mit Euch, und vielen anderen eine bessere zukünftige Welt zu schaffen, die die Übermacht des Geldes und der Waffengewalt zurückdrängen und überwinden wird. Eine Welt im Frieden bedeutet eine Welt, bei der Gewalt, auch die der kommerziellen Ausbeutung, so weit wie möglich reduziert ist. Sich abwenden und andere handeln lassen, ist keine Lösung für uns.