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Kategorie: Meinungen

Deutsche an die Ostfront

von Gerd Heming (Bund der Pflegeversicherten)

Ein Medienbericht. Bereitgestellt von MSN am 22.02.2017:
„Nach der Vereinnahmung der Krim durch Russland hat die NATO tausende Soldaten an die Grenzen zu Russland verlagert.

Zur Abschreckung Russlands an der NATO-Ostflanke hat die deutsche Bundeswehr Panzer auf den Weg nach Litauen geschickt. Zwanzig "Marder"-Schützenpanzer wurden am Dienstag auf dem Gelände der US-amerikanischen Streitkräfte im bayerischen Grafenwöhr auf Eisenbahnwaggons verladen, wie die Bundeswehr mitteilte.“

Der „Fake“ an dieser Meldung ist bekannt. Er geistert seit 2014 durch die Medienlandschaft der so genannten „Mainstream-Medien“. Richtig ist, dass die Bewohner der Krim sich durch ein Referendum und durch freie Wahl aus eigenem Willen an Russland angeschlossen haben. Westliche Politiker und insbesondere deutsche Politiker aus den Altparteien, allen voran die Kriegsministerin Ursula von der Leyen, wollen diese einfache Tatsache nicht wahrhaben. Deswegen schicken sie das gesamte Deutsche Volk in eine unverantwortliche und mit tödlichem Risiko behaftete Situation. So beginnen Kriege!

Bereits im Juni 2016 berichtete der Bund der Pflegeversicherten durch seinen Vorsitzenden, Gerd Heming, das Folgende: "Die große Entscheidung des Nato-Gipfels Anfang Juli in Warschau steht schon fest. Soldaten der Allianz sollen Flagge zeigen an den Grenzen zu Russland. Man könnte das eine Truppenstationierung nennen. Will man aber nicht. Es gehe, sagte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen am Dienstag, um "die Vorne-Präsenz in den baltischen Staaten und in Polen". Die Formulierung aus der Wortschöpfungsabteilung trägt dem Balanceakt Rechnung, den sich die Allianz für Warschau vorgenommen hat und den die Verteidigungsminister in Brüssel vorzubereiten hatten. Es geht um Abschreckung, aber zu martialisch soll es auch wieder nicht klingen.

Konkret geht es um die rotierende Stationierung von je einem Bataillon, also etwa tausend Soldaten, in Litauen, Lettland, Estland sowie Polen. Jedes Bataillon wird dabei von einer "Rahmennation" geführt, die mehr als die Hälfte der Truppe stellt. Die Bundeswehr wird diese Aufgabe voraussichtlich in Litauen übernehmen, was die deutsche Kriegsministerin Ursula von der Leyen aber in Brüssel noch nicht offiziell machen wollte.

Deutschland sei bereit, "deutlich Verantwortung zu übernehmen", versicherte sie, die Einzelheiten seien noch "in der Diskussion".(Verantwortung übernehmen? - War das nicht eine Forderung an die Deutschen durch den Präsidenten der "Dunkeldeutschen", Herrn Joachim Gauck, auf der Nato-Kriegskonferenz in München?)

"Kein Geheimnis ist aber, dass die USA das Bataillon in Polen übernehmen dürften - was der polnische Verteidigungsminister Antoni Macierewicz in Brüssel begrüßte. Großbritannien wird wohl in Estland in die Führungsrolle schlüpfen und Kanada in Lettland.“ „Klar sei, betonte Kriegsministerin von der Leyen, dass sich die Planungen "innerhalb des Rahmens der Nato-Russland-Grundakte" bewegen. Vor allem Deutschland hatte darauf gedrungen, die Vereinbarungen mit Russland von 1997 penibel einzuhalten. Damals hatte die Nato zugesagt, dass sie "im gegenwärtigen und vorhersehbaren Sicherheitsumfeld" keine zusätzlichen "substantiellen Kampftruppen dauerhaft stationiert". Mit einer Stärke von etwa Tausend Soldaten je Land, die etwa alle neun Monate rotieren, ist aus Sicht der Nato diese Vorgabe klar eingehalten.“

Mehr Präsenz zeigen will die Nato auch in Rumänien „Im Osten der Allianz provoziert das die Frage, ob eine so überschaubare "Vorne-Präsenz" im Ernstfall Eindruck auf Russland machen würde. Durchaus, argumentiert der Nato-Botschafter der USA, Douglas Lute: "Die Idee ist es, eine Vorne-Präsenz zu etablieren, die deutlich macht, dass jeder Angriff auf einen dieser vier Alliierten zu einer Berührung mit Nato-Kräften führt und eine rasche Antwort des ganzen Rests der Allianz hervorruft." „Mehr Präsenz zeigen will die Nato auch in Rumänien. Es gehe um "maßgeschneiderte" Lösungen für den Südosten, kündigte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg an. Rumänien habe eine multinationale Brigade angeboten, die als Anlaufstelle für Nato-Aktivitäten fungieren könnte.“

„Pünktlich zum Treffen der Nato-Verteidigungsminister begann derweil auf Befehl von Präsident Wladimir Putin die russische Armee mit einer überraschenden Prüfung ihrer Einsatzbereitschaft. Das sei aber keine Reaktion auf das Nato-Manöver im Baltikum und die Verstärkung der Nato-Kräfte in Osteuropa, sagte in Moskau der Chef des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, Wladimir Komojedow." (Ende der Meldungen aus MSN).

Die westliche Allianz kann das Kriegstreiben nicht lassen. Noch ist Ruhe. Es ist die Ruhe vor dem Sturm. Noch weigert sich die Mehrheit der Deutschen, der Realität ins Auge zu blicken. Sie wollen nicht wahrhaben, das unsere Republik sich in den Händen von gefährlichen Hasardeuren befindet. Die Dümmsten treiben mit den Allerdümmsten ihr Spiel. Deutschen an die Ostfront! - Das ist ein Beispiel für jene Dummheit, die in gewissen Kreisen in Deutschland Standard ist. Nur wenn wir genau hinsehen, ist das Ende wahrnehmbar: Unsere so genannten „Eliten des Bösen“ in Politik, Wirtschaft und Finanzwelt - die Kriegsministerin Ursula von der Leyen vorneweg - erweisen sich erneut als Schande für unser Volk, für ein Volk, das einem Goethe, einem Schiller oder einem Kant nacheifern könnte.

Wer will noch mal? Wer hat noch nicht?

Ich habe im März 1945 als knapp sechsjähriger Junge den Bombenhagel und die totale Zerstörung meiner Geburtsstadt erlebt und überlebt. Ich sah wie Menschen um mich herum sich im Todeskampf wanden. Mein Vater ließ im Februar 1945 im Kugel- und Granatenhagel an der "Ostfront" sein Leben.

Heute sehe ich wieder Millionen Menschen zugrunde gehen. Sie gehen aufgrund einer Logik zugrunde, die deshalb entmenscht ist, weil sie die Bedürfnisse der von den Menschen produzierten Verhältnisse wichtiger nimmt, als die Bedürfnisse der Menschen selbst. Die Bedürfnisse der Verhältnisse sind komplex, die der Menschen simpel. Liegt darin das Problem?

Die Tragik der Friedlichen besteht darin, dass ihre Thesen immer dann nicht gehört werden, wenn sie am dringendsten nötig wären. Wenn der Mensch nur noch den Zielen der NATO oder den Gesetzen des Marktes gehorcht, beginnen Elend, Krieg, Tod. Warum will das keiner hören?

Elend und Vernichtung jedenfalls beginnen unscheinbar in dem Moment, da Menschen ernstlich Begriffen wie Systemlogik, Verteidigungslogik oder Sachzwänge zu gehorchen versuchen. Die Gemeinschaft der Friedlichen sieht, wie das passiert: Aus dem Unscheinbaren wird Anscheinendes, dann mit mörderischer Konsequenz Wirkliches. Not. Hunger. Tod. Die Menschheit hat das wieder und wieder erlebt. Und immer wieder sagte sie nachher: Das, was geschehen ist, soll nie wieder geschehen können!

Auf der ganzen Welt denken die „besten Köpfe“ darüber nach, wie dies bewerkstelligt werden könne. Wir sehen sie vor uns, wir können lesen, was sie vorschlagen – nichts, was zuvor unantastbar schien, bis es in die Katastrophe führte, scheint nun heilig, deshalb werden wir diese Zeit als heilig bezeichnen müssen! Sogar in den USA wird die zumindest partielle Einführung der Planwirtschaft diskutiert – He! Hört zu! Und hört auf zu glauben, dass es diese „besten Köpfe“ gibt! Es gibt sie nicht.

Unsere Sicherheit muss erhöht werden! Das erklären uns die Reichen und Superreichen. Und die Politiker sagen, dass der Standort gesichert werden müsse durch Sicherheit derer, die am Standort leben und arbeiten. Glück? So, wie es produziert und beliefert wird, ist es nichts anderes als die Produktion von Dummheit mittels technischer Intelligenz. Hört zu! So hört doch zu!

Alle, die heute mitmachen, werden dereinst wieder mitmachen, wenn es heißt: Dies soll nie wieder geschehen dürfen. Nie wieder. Jetzt ist die Zeit, der großen Krise zu begegnen. Aber anders, als es zur Zeit in Lettland, Polen, Rumänien und anderswo geschieht. Hört! Hört die Proteste der Reichen, denn für sie verheißt der Krieg Gewinn.

Die von den Vereinigten Staaten von Amerika beherrschte Nato spielt erneut ihr perfides Spiel. Es ist umso perfider, als Russland den Deutschen die Wiedervereinigung ermöglicht hat und in der Folge durch viele Beweise deutlich machte, dass es Freundschaft mit den Deutschen will. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Westen eine furchtbare Angst vor einer solchen Freundschaft hat und sie mit allen Mitteln - besonders mit den Mitteln der Lüge und erfundener Beweise - verhindern will. Es geht den „Masters of the Universe“ um den totalen Krieg. Erst dann haben sie ihr Ziel, die Menschen der Welt zu ihrer Verfügungsmasse zu machen, endgültig erreicht.

Wenn wir unsere Würde erhalten wollen, wenn wir wirklich selbstbestimmt und qualitätvoll leben wollen, dann müssen wir die westlichen Kriegstreiber, die Reichen, die Banken und die großen privaten Versicherer bändigen, dann müssen wir sie zwingen, sich demokratisch in eine demokratische, friedliche, soziale und solidarische Gesellschaft einzufügen. Nie wieder Krieg!

Solange die NATO von den kriegslüsternen USA dominiert wird, muss die Losung der Deutschen heißen: Raus aus der NATO!

Die derzeitige Politik, die Medien und die Justiz sind zu schwach, diesen Zwang zu vollstrecken... es muss das Volk sein, dass sich auf sich selbst und auf seine wahren Kräfte besinnen muss. Aber es wird sich erst dann besinnen, wenn es jene Kraft spürt, die jedem stolzen Selbst zugrunde liegt. Um es zu wiederholen: Militärische Spiele, Markt, Wettbewerb und das Spiel von Angebot und Nachfrage erzeugen die moralischen Reserven nicht, sondern verbrauchen sie und müssen sie von Bereichen beziehen, die im Menschen selbst und nicht in äußeren Bedingungen liegen. Was aber in den Menschen selbst liegt, sind die ethischen und moralischen Kräfte, sind Gerechtigkeitssinn, Anstand, Ehrlichkeit, Fairness, Ritterlichkeit, Maßhalten, Gemeinsinn, Achtung vor der Menschenwürde und tiefer, unzerstörbarer Respekt vor allem Lebendigen. Es sind diese menschlichen Werte, die von der eigensüchtigen Gier der vergangenen Jahrzehnte bereits bis zur Unkenntlichkeit zerfressen sind. Und gäbe es nicht jene glorreiche Hoffnung, jenes unzerstörbare ‚Organ’, das tief in der Brust der Menschen angelegt ist, es wäre zum Verzweifeln.

Das griechische Kennwort für dieses 'Organ' in der Brust von Helden und Menschen, von dem die genannten großen Aufwallungen, von dem der gerechte Zorn seinen Ausgang findet, haben die ruhmreichen Alten 'thymos' genannt. Es bezeichnet den Regungsherd des stolzen Selbst, zugleich auch den rezeptiven 'Sinn', durch den die Appelle der Götter sich den Sterblichen kundgeben. Es ist diese Kraft, die zwar kriegerisches Handeln ausschließt, jedoch dem „Heiligen Zorn“ überdauernde Geltung verschafft. Es sind die unumstößlichen Grundwahrheiten, die in der Kraft des stolzen Selbst offenbar werden. Ihr versteht nicht, was das heißt?

Dann denkt nach! Für das dem Denken entwöhnte deutsche Volk, wird dies eine fantastische und reich belohnte Übung sein. Denkt neu nach über die Zehn Gebote, denkt nach über die Weisheit unserer Alten. Es sind nur vier Grundsätze, die allgemeingültig sind und auf die wir felsenfest vertrauen können, es sind dies: Weisheit/Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Mäßigung!!!

Bund der Pflegeversicherten e.V. (alter-aktiv-bdpv) von Gerd Heming