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Kategorie: Meinungen

Der Abschied

von Tammam Kahil

Vielleicht schreibe ich nicht über alles, über das ich nachdenke, aber sicherlich denke ich über all das nach, über das ich schreibe.

Ich bin davon überzeugt, dass es Momente im Leben gibt, die wir negativ sehen können oder auch einfach ignorieren, da sich das Leben so schnell bewegt und es nur ganz kurze Augenblicke sind. Aber genau diese Augenblicke entscheiden unser Schicksal in unserer Lebensreise (Wasiny Alaraj)

Diese Geschichte beginnt als meine Freunde und ich beschlossen, etwas Außergewöhnliches und Neues zu machen und in eine ungewisse Zukunft zu gehen, um dem Krieg in Syrien zu entkommen.

Wie man es auch immer nennen will - Auswanderung, eine Reise wagen oder wie auch immer - es ist das Ergebnis der inneren Einstellung/Haltung, durch die das Leben bestimmt wird.

Am 18.08.2015 - nach dem Abschied von meiner Familie - begaben sich meine guten Freunde Karam Kasem, Dia Kasem und ich uns auf die Reise von unserer Heimatstadt Salamieh zur Hauptstadt Syriens nach Damaskus, um dort - bevor wir weiter in den Libanon reisten - im Studentenwohnheim der Universität zu übernachten. Leider hatten wir nicht daran gedacht, dass wir dafür eine Zugangskarte (ID-Karte) benötigten. Da wir keine andere Wahl hatten, sprach ich eine Studentin an und bat sie, uns zu helfen und uns in das Wohnheim zu lassen, da sie die Wachen am Studentenwohnheim kannte.

Der Plan gelang und wir konnten in das Wohnheim gelangen, in dem mein Cousin Qahtan Kahil einen Raum bewohnte. Er erwartete uns bereits mit einigen anderen Freunden, die sich von uns verabschieden wollten. An diesem Tag war das Treffen sehr lustig, am nächsten Tag - dem Tag des Abschieds - endete es sehr traurig.

Am 19.08.2015 um fünf Uhr früh, begann unsere Reise in den Libanon um Tripoli (die zweitgrößte Stadt des Libanons) zu erreichen.

Auf unserem Weg passierten wir eine Menge Militärkontrollen auf den Straßen, die unseren Bus allerdings nicht kontrollierten, da der Fahrer jedes Mal Geld bezahlte, damit wir nicht kontrolliert wurden.

Bei der ersten Straßenkontrolle in Yafour, akzeptierten die Wachen das Geld jedoch nicht. Die Soldaten kontrollierten und untersuchten uns in einer merkwürdigen Weise. Ein Wächter kontrollierte meinen Körper und als er bei der Unterwäsche und den Socken angelangt war, er mein Geld nicht gefunden hatte, fragte er „Wo ist dein Geld?" Ich antwortete „Ich habe kein Geld". Der Soldat erwiderte: „Du bist ein angesehener Mann. Weshalb verlässt du dein Land, das deine Heimat ist?"

Ich antwortete nicht, denn wie das Sprichwort sagt: „Menschlichkeit ergibt sich aus einem stillen Herz nicht aus einem gesprächigen Gehirn." (Gobran Khalil Gobran). Er aber führte seine Arbeit mit Patriotismus und Erhabenheit weiter.

Nachdem wir die Grenze passiert hatten, fühlte ich mich aus dem syrischen Gefängnis befreit. Wir erreichten den Hafen von Tripoli um 23.00 Uhr, nachdem wir zwölf Stunden an der Grenze gewartet hatten. Aber unser Warten zog sich noch bis 10.00 Uhr am nächsten Morgen hin, dann legte das Schiff ab. Während der ganzen Reise konnten wir uns nicht duschen, da es keine Baderäume gab.

Am Freitag, 21.08.2015 erreichten wir Tujuku in der Türkei und wir versuchten West­istanbul zu erreichen, da ein Freud von uns (Ehab Rajab) dort eine Wohnung hatte. Die Reise in die Türkei hatte am 19.08. begonnen und wir erreichten unser Ziel nach drei Tagen voller Entbehrungen, obwohl eine Reise mit dem Flugzeug nur drei Stunden gedauert hätte. Da aber die finanzielle Situation so schlecht war, konnten wir die Flugkosten nicht aufbringen.

Von Istanbul aus machten wir uns am Morgen des 27.08. auf den Weg nach lzmir. Während einer der Pausen trafen wir zwei unserer Freunde mit drei Kindern. Unsere Freunde erzählten uns, was ihnen während der letzten 25 Tage in lzmir passiert war. Da das Meer zu dieser Zeit sehr rau war, hatten sie keine Chance, überzusetzen. Sie überredeten uns, sich ihnen anzuschließen und die Grenze über Land zu überqueren (bei Ederne/Edirne = Stadt in der Türkei an der bulgarisch/griechischen Grenze). Sie versicherten uns, dass dies ein sicherer Weg sei. Von unserer Raststation nahmen wir den Bus, der uns zurück nach Istanbul brachte.

Am 28.08. erreichten wir die Grenzregion bei Edirne um 20.00 Uhr. Zunächst verstaute ich meine Papiere und mein Geld in den Brustbeutel. Das Mondlicht erhellte das Gebiet und wir gingen sechs Stunden lang u. a. durch Maisfelder, die uns durch ihre Höhe ganz bedeckten. Während dieser Stunden ließ meine Hand nicht die Hand des kleinen Mädchens los. Mit der anderen Hand hielt ich ihren Proviantbeutel und auf dem Rücken mein Gepäck.

Wir passierten zahlreiche Militärposten und uns trennte nur noch der Stacheldrahtzaun von unserem „Raum der Hoffnung" in Griechenland. Wir tasteten uns näher an den Stacheldrahtzaun heran, der die Türkei von Griechenland trennt, aber plötzlich schrie jemand „lauft - hier ist Polizei".

Wir rannten alle, aber ich ließ die Hand des Mädchens nicht los, bis ich ihren Vater sah, der gemeinsam mit seinem kleinen Sohn seinem Schicksal entgegensah. Ich ließ das Mädchen zu ihrem Vater zurückkehren und schmiss die Tasche weg. Ich rannte und versteckte mich in einem Maisfeld. Ich wünschte, ich hätte nicht gehört, was ich hörte: Der Vater flehte: Bitte, tut den Kindern nichts". Als ich diesen Satz hörte, beschloss ich, mich der Polizei zu stellen und mit ihnen zu gehen. Aber da ich die Stimme des dritten Kindes nicht hörte, wartete ich noch ab. Plötzlich rief der Vater seinen Sohn und dieser lag ganz in meiner Nähe, ohne dass ich ihn gesehen hatte. Der Sohn entschloss sich mit seinem Vater zu gehen.

Schließlich wurde mir klar, dass vor mir ein undurchdringlicher Stacheldrahtzaun war und hinter mir die türkische Armee. Ich lang für eine Stunde regungslos in dem Maisfeld, mein Ohr an den Boden gepresst um die Schritte der Grenzsoldaten zu hören. Als sie meine Freunde alle in Untersuchungshaft genommen hatten, kamen sie zurück, um mich zu suchen.

Ich sah ihre Füße neben mir, ich hörte auf zu atmen, damit sie mich nicht gefangen nehmen konnten. Als sie mich nicht fanden, beschloss ich, nach Edirne zurückzukehren.

Am 29.08.2015 um 4.00 Uhr war ich noch immer ängstlich doch noch gefunden zu werden. Manchmal befand ich mich in einem Abschnitt voller Disteln, die sich in meine Haut gruben, ich blutete, spürte aber keine Schmerzen. Ich ging viele Stunden lang, sah weit entfernt kleine Lichter und hörte die Geräusche von Raubtieren, aber ich konnte nichts mehr fühlen.

Als ich endlich die Lichter erreichte, ging die Sonne auf. Ich dachte, es wäre eine Ortschaft, aber es war militärisches Gebiet. Der Wachhund sah mich zwar, bellte jedoch nicht.

Ich suchte vergebens nach einem Eingang, da es sich ausschließlich um eine Militärbasis handelte.

Ich versuchte mein Glück, als ich die Militärbasis betrat und sagte „Hallo" zu den Wachen und glücklicherweise dachten sie, dass ich gerade Sport machte und zu ihnen gehöre. Der Plan gelang und ich fühlte einen Adrenalinschub der mir half, bis in den Ort zu gelangen.

Es war gegen 8.00 Uhr am Morgen und ich nahm einen Nebenweg und als ich das Ende des Ortes erreicht hatte, wusste ich nicht weiter, ich fühlte mich hungrig und durstig. Ich fand ein kleines Geschäft, wo man mich fragte, ob ich aus Syrien komme.

Ich antwortete „Ja, ich habe schrecklichen Hunger und Durst und ich habe Geld. Wenn Sie die Polizei rufen möchten, hoffe ich, dass ich bis dahin meine Mahlzeit beendet habe." Der Besitzer lachte und sagte, ich solle drinnen meine Hände waschen gehen. Als ich meine Hände wusch, sah ich voller Erstaunen, dass meine Hände und Füße mit Blut und Wunden bedeckt waren. Er rief ein Taxi und ich kehrte in die Wohnung meines Freundes nach Istanbul zurück.

Wir gingen als Gruppe und ich kehrte alleine zurück. Ich hörte über eine Woche nichts von meinen Freunden.

Bevor ich weiter von unserer Flucht berichte, möchte ich gerne einige traurige Fakten über den noch immer andauernden Krieg in Syrien einfügen (Quelle: UN Entwicklungs-Programm):

Ein Teil der Flüchtlinge denkt leider - genährt durch das, was während der Diktatur dem Volk vermittelt wird, dass man dies in den Ländern, die Zuflucht gewähren auch weiter machen kann.

Aber der größte Anteil der Flüchtlinge weiß genau über die Länder Europas Bescheid und wenn diese Menschen Europa, besonders Deutschland erreichen, sehen sie mit eigenen Augen, die Vorteile des Rechtsstaates (Deutschland), die Pressefreiheit und die persönliche Freiheit der Menschen. Sie sehen, wie alles organisiert ist und die letzten Zweifel an diesem System verschwinden.

Eine letzte Sache, die ich erwähnen möchte, ist die Integration, die beginnt, bevor man die Sprache des neuen Landes lernt, denn die Integration beginnt mit der Akzeptanz der Menschen, die eine andere/konträre Meinung haben.

Es ist nicht leicht für uns Flüchtlinge, diese Akzeptanz zu lernen. In arabischen Ländern wird man sofort, wenn man z.B. Gedanken äußerst, die politisch mehr „links" orientiert sind als Faschist beschuldigt, bei Gedanken, die politisch mehr „rechts" orientiert sind als „Rückwärtsgerichteter", wenn man die herrschende Religion kritisiert als Ungläubiger und das bestehende politische System kritisiert als „Agent einer fremden Macht" beschuldigt.

Nach unserem gescheiterten Versuch von der Türkei nach Griechenland zu gelangen und nachdem meine Freunde von der Grenzpolizei wieder frei gelassen wurden, beschlossen wir am nächsten Tag, über das Meer zu fliehen. Wir begaben uns nach lzmir.

Am 04.09.2015 nahmen Schlepper uns (Karam, Diaa und ich) in einem geschlossenen Auto mit rund 50 anderen Menschen auf. Wir standen auf engstem Raum, so stand ich für zwei Stunden auf nur einem Bein. Karam schaute mich an und seine Augen sagten „Wir müssen es heute versuchen, vielleicht gibt es kein Morgen mehr." Ich antwortete ihm auf die gleiche Weise: „Das Leben wird uns die Chance geben, das Beste für uns zu versuchen." Wir Freunde verstehen uns ohne Worte.

Wir hörten die Schreie der Kinder und Frauen und kurz bevor wir die Küste erreichen, ließ der Fahrer uns in einem Wald aus dem Fahrzeug, weil die Türkische Polizei diese Grenze kontrollierte. Es war 11.00 Uhr nachts und wir konnten nicht schlafen.

Wir schauten auf die Kinder und Alten, die vor Erschöpfung schliefen und Kälte und Angst nahm unsere Körper gefangen.

Als die Sonne aufging, gingen wir stundenlang um den nächsten Ort zu erreichen und eine Fahrgelegenheit zu finden, die uns zurück nach lzmir brachte. Um den Lügen dieser Schlepper nicht länger ausgesetzt zu sein, beschlossen wir, uns einen anderen Schlepper zu suchen, der weniger lügt.

Der dritte Versuch begann am 06.09.2016 in lzmir. Wieder wurden wir in Autos bis zu dem Gebiet transportiert, dass die Schlepper für die Überfahrt ausgesucht hatten.

Wir fuhren ca. vier Stunden lang und die Polizeiwagen folgten uns sehr schnell. Wir beschlossen, das Fahrzeug zu verlassen, bevor wir die Küste erreichten und wieder mussten wir die Nacht im Wald verbringen. Die Schmuggler nahmen uns wieder auf, um uns zu dem vereinbarten Platz an der Küste zu bringen, aber unglücklicherweise hatten die Schmuggler unter einander eine Meinungsverschiedenheit, so dass wir nicht auf die Schlauchboote konnten.

Enttäuscht kehrten wir wieder nach lzmir zurück.

Ein neuer Versuch startete am 08.09.2016. Wir wurden wieder in Autos zum Strand transportiert und gingen dann zu dem Schlauchboot. Als sich das Boot vom Strand wegbewegte, begann das Wasser von allen Seiten in das Boot zu fließen. Die Stimmen der Frauen und Kinder wurden lauter und lauter. Der Bootsführer beschloss, zum Ufer zurückzukehren, änderte die Richtung des Schlauchbootes, doch die Helfer der Schlepper schrien, dass wir unsere Reise, unsere Reise in den sicheren Tod, fortsetzen sollten.

Sie hatten uns unser Gepäck nicht mit in das Boot nehmen lassen und als wir das Ufer wieder erreicht hatten, stellten wir fest, dass die Taschen alle leer waren. Die Schlepper hatten unser gesamtes Gepäck gestohlen.

Nachdem nun auch der vierte Versuch fehlgeschlagen war, schliefen wir am Strand, um am 09.09.2015 einen fünften Versuch zu wagen. Dieser Versuch verlief unendlich traurig. Wir stiegen in das Schlauchboot und als wir weit draußen auf dem Meer waren, sank das Boot.

Wir versuchten so sehr, den Kindern zu helfen, an das Ufer zu gelangen .... Ich weiß nicht, was mit all den Menschen passiert ist, die mit uns im Boot waren.

Nachdem das alles passiert war, beschloss ich in Istanbul zu bleiben und zu arbeiten, aber nach einer langen Diskussion mit meinem Freund Karam einigten wir uns darauf, einen sechsten und letzten Versuch zu machen.

Dieser begann am 13.09.2015 um 3.00 Uhr nachts und ich war mir sicher, dass, wenn dieser Versuch nicht erfolgreich sein sollte, würden wir schwimmen und versuchen, auf diese Weise Griechenland zu erreichen. Aber nach weniger als 25 Minuten erreichten wir eine griechische Insel. Wir waren mehr als 50 Personen, meist Frauen und Kinder. Es ging so weit alles gut bis das Boot mit einem Felsen in Strandnähe kollidierte. Die Frauen und Kinder gerieten in Panik. Einige Männer, wir natürlich auch, sprangen ins Wasser, um das Boot an Land zu ziehen. Es ist unglaublich, welche Kräfte man in einem solchen Moment entwickelt.

Nachdem wir die Insel erreicht hatten, war ich mir nicht sicher, ob wir wirklich in Griechenland waren. Nachdem wir sooft gescheitert waren, war ich völlig verunsichert. Aber Karam konnte mir mit dem GPS zeigen, dass wir wirklich in Griechenland waren.

Am Morgen des 15.09.2016 erhielten wir ein Dokument, das uns erlaubte mit dem Schiff nach Athen zu reisen. Wir schliefen am Hafen auf dem Boden bis das Schiff ankam und am 16.09.2016 fuhren wir mit dem Schiff nach Athen zu unserem Freund Karam Kaddour für eine kurze Verschnaufpause, um dann die Reise am nächsten Tag fortzusetzen.

Nachdem wir sicher in Athen angekommen waren, ging es weiter in Richtung Mazedonische Grenze. Wir gelangten mit dem Zug dorthin, ausgestattet mit Proviant und Wasser durch humanitäre Hilfsorganisationen.

Das Dokument, das wir in Griechenland erhalten hatten, wurde uns in Mazedonien abgenommen. Wir mussten dort lange Stunden in einem Camp warten, ausgestattet mit viel Proviant von der UN. Dann endlich erhielten wir das erhoffte Dokument für Mazedonien.

Ein neuer Tag begann und wir wanderten 15 Kilometer in einer Gruppe, begleitet von einem Grenzsoldaten. In kurzen Abständen wurden Nahrung und Getränke bereitgestellt. Nachdem wir Mazedonien hinter uns gelassen hatten, setzten wir unsere Reise Richtung Serbien bzw. Kroatien fort, da wir mit einem Bus acht Stunden durch Serbien bis zur kroatischen Grenze gefahren wurden, da Ungarn mittlerweile seine Grenzen geschlossen hatte.

Das Camp an der kroatischsten Grenze war schmutzig, vermüllt. Wir mussten dort viele Stunden warten bis zur übernächsten Nacht. Sie sagten uns, dass ein Zug kommen würde. Tausende Menschen warteten wie Schafe und als der Zug kam, gelangten meine Freunde und ich in den Zug, und zwar durch ein Fenster, da es an den Türen kein Durchkommen gab.

Der Morgen brach an, aber der Zug fuhr nicht. Man sagte uns, dass etwas gebrochen sei am Zug. Eine Gruppe junger Menschen begann eine Demonstration. Auf Transparenten schrieben sie „Macht nicht aus Kroatien ein zweites Ungarn". Das Interesse der Medien war groß. Nach einer Weile setzte sich der Zug dann in Richtung der kroatischen Hauptstadt in Bewegung (nach Zagreb). Jetzt endlich wusste ich, dass ich auf der richtigen Weg war, denn in einem arabischen Land wären derartige Proteste, die Demonstranten zusammen mit dem Zug verbrannt worden.

Als wir Zagreb erreichten, gingen wir in ein Camp und vor dort zur ungarischen bzw. slowakischen Grenze. Am 19.09.2015 erreichten wir Österreich (wir hatten Syrien am 19.08.2015) verlassen.

Und dann endlich am nächsten Tag überquerten wir die Grenze zu Deutschland, dem Land von Gesetz und Meinungsfreiheit.

Das Paradoxe an unserem Weggang aus unserem Heimatland Syrien und dem Neubeginn in Deutschland, dem Land der Zivilisation und Wohlstands ist, dass wir das Ziel erreicht haben, dann aber unsere Gefühle und Emotionen „vergraben", um eine gute Zukunft zu haben, in der die Ausbeutung von Menschen durch Menschen beseitigt werden soll.

Früher, heute und auch zukünftig sage ich: ich will eine Kerze im Dunkel entzünden. Wenn du keine Kerze mit mir entzünden möchtest, dann lösche bitte meine Kerze nicht aus.

Dank sagen möchte ich meinen Freunden, besonders Karam Kasem, der meine Texte ins Englische übersetzt hat und Maria Rövenich-Werker, die diese Texte dann ins Deutsche übersetzte. Dank an alle Leser, Schreiber und Denker.

Quelle: Flüchtlingshilfe in Winsen (Aller)

Siehe auch: Flüchtlinge drehen einen Kurzfilm