Palästina-Israel

Was wäre, wenn ......

von S. Ullmann

- Deutschland den Juden die Rückgabe oder Entschädigung geraubten Eigentums verweigern würde, so wie Israel den Palästinensern die Rückgabe oder Entschädigung ihres Eigentums verweigert?


- in Deutschland rd. 60 % der Bevölkerung die Ausweisung aller nichtchristlichen Einwohner öffentlich befürworten würden, so wie 60 % der Israelis die Ausweisung der moslemischen und christlichen palästinensischen Staatsbürger fordern?

Was wäre,


von S. Ullmann

- wenn ein islamischer Fanatiker in einer Synagoge 29 Juden beim Gebet mit einer Maschinenpistole ermordet hätte und dann noch mit einem Denkmal an seinem Grabe als Held verehrt würde, so wie der jüdische Arzt Baruch Goldstein aus der radikal-zionistischen Siedlergruppe 1994 in Hebron 29 betende Palästinenser niedermähte und über 100 verletzte und zu dessen Denkmal an seinem Grab heute israelische Schulkinder pilgern?

Wie würden Sie reagieren,

von S. Ullmann

- wenn plötzlich Soldaten in Ihrem Obstgarten erscheinen, mit Planierraupen Ihre Bäume entwurzeln und mitten durch Ihr Grundstück eine 8 m hohe Mauer oder einen mit Starkstrom gesicherten, hohen und dichten Zaun errichten würden, so wie es in Bethlehem und anderen Orten der besetzten palästinensischen Gebiete geschehen ist und geschieht?

Siedler werden immer aggressiver : südlich Hebron

Nur eines von vielen Beispielen

Von Ehud Krinis und Erella Dunayevsky, The Villages Group http://villagesgroup.wordpress.com

Am Mittwoch, den 9.September 2009 zerstört die israelische Armee einen Wohnwagen ( von Siedlern) auf dem „Flaghügel“  ein paar hundert Meter entfernt  von der  Susya-Siedlung. Eine kurze Zeit später um etwa 11 Uhr tauchen  Dutzende von Siedlern im Wohn- und Lebensbereich der Familie Balal  im palästinensischen Weiler von Susya auf. Die Siedler greifen die drei Familienmitglieder, die gerade anwesend sind, gewalttätig an, den Vater Abu Nimer, die Mutter Umm Nimer und ihre Tochter Alia.

Aus dem Kriegstagebuch einer unmoralischen Armee

Im Juni 2009 veröffentlichte die israelische Veteranenorganisation „Breaking the Silence“ („Das Schweigen brechen“) den 110 Seiten umfassenden Bericht „Operation Cast Lead“. In ihm legen etwa 30 Soldaten anonym Zeugnis ab über den brutalen Krieg, den Israels Armee drei Wochen lang gegen den Gaza-Streifen und seine 1,5 Millionen Bewohner geführt hatte. Die Arbeit von „Breaking the Silence“ wird gefördert durch die Regierungen Großbritanniens, Spaniens, der Niederlande und die Europäische Union.